Richtfest auf der Banya in Irkutsk

Kuck Kuck,

hier bin ich doch nochmal, wir fahren erst etwas später ab und so nutze ich die Gelegenheit……

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Hier sehen sie wie wir letzte Hand an unser Projekt die sibirische Sauna legen, die Banya.

Und dann heute das Richtfest nach alter Väter Sitte herunter von der Dachstuhls Mitte.

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Da wir das Werk fast vollendet haben dürfen wir zur Belohnung heute bis morgen in eine Jugendherberge gehen nach Kosmos um uns zu entspannen, nach der harten und langen arbeit, die wir geleistet haben.

Gestern Mittag hatten wir frei zum Einkaufen…..

war- ist aber nicht so einfach, es gibt nicht viel, was wirklich billiger ist als bei uns und was eben gefällt hat auch seinen Preis und wir fragen uns wie machen es die Leute, wenn sie wie z. B. unser Anton nur 400.- Euro im Monat verdienen.So hat das Einkaufen keinen Spaß gemacht und wir haben fast nichts gefunden.Außer einer Saunakappe, fuer 210.- Rubel. Der Kurs ist etwa bei 1:3 und so hat die Kappe immer noch 7.- Euro gekostet.

Wir haben beschlossen unserem Anton noch ein Abschiedsgeschenk zu machen und beim Suchen dieses Geschenkes hatten wir viel Freude.Wir wollten was für den Haushalt kaufen und da gibt es nur wenige Läden, in denen man so spezielle Dinge finden kann und die paar Stunden waren dann auch gleich vorbei, denn schon der nächste Termin stand an.

Besuch des Deutsch-Russischen Zentrums.

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Hier hörten wir viel und es wurden viele Reden gehalten. Die Schüler durften auch ihr Herz ausschütten und so war es ein gelungener Abschluss.

Dannach für uns zurück zu der Unterkunft und ich konnte mein Buch beenden und habe so ein Gastgeschenk auch für Antons Frau, die gerne liest und ebenso wie er sehr gut Deutsch spricht. So haben wir erfahren, dass auch sie sehr viel für das Projekt getan hat und ebenso wie Anton viel übersetzt hat. Hoffentlich können wir dies eines Tages wieder gut machen.

Alle Freuen sich dennoch auf die Heimat, denn zuhause ist eben zuhause. Wir vermissen Muttis Kueche mit Sosse und liebe Eltern, ihre Kinder werden Dankbar sein und sie wissen nun, was es heist so ein zuhaus zu haben.

Oh fast hätte ich es vergessen, es liegt ja Schnee in Pforzheim und Umgebung, für uns hier nichts Neues, bei minus 17 Grad und gefühlten minus 25 Grad. So kommen wir ja direkt in eine gewohnte Umgebung und wir freuen uns darauf. So gebe ich die Hoffnung nicht auf, vielleicht auch Morgen noch berichten zu können……

Liebe Grüsse an all die vielen guten Seelen die uns begleiten.

Wenn wir zuhause sind können wir über 600 hundert Bilder zeigen und wer Lust hat das Abenteuer Irkutsk mitzuerleben ist jetzt schon herzlich eingeladen.

Gruss

Goutier

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Kristin Bischoff

    An alle deutschen und russischen Teilnehmer des Projekts

    Wir freuen uns sehr, dass Sie es alle miteinander so spannend und schön haben. Ich weiss aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, zum ersten Mal Russland und die Menschen dort zu erleben, deshalb kann ich Ihre Gefühle gut nachvollziehen. Ich weiss auch noch genau, wie dramatisch mein erster Abschied dort war und wie paradiesisch die erste Dusche wieder zuhause in D. Alles Erfahrunge, die man sein Leben lang nicht mehr vergißt. Wir wünschen allen einen guten Heimflug und trösten Sie sich erstmal mit dem Gedanken an das Wiedersehen im März. Ich freue mich schon auf die Einladung zum Diaabend.

    Mit ganz herzlichen Grüßen aus Baden-Baden

    Kristin Bischoff, Projektleiterin Eberhard-Schöck-Stiftung

  2. Kristin Bischoff

    Wir freuen uns sehr, dass Sie es so spannend und schön zusammen haben. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie es ist, das erste Mal Russland und seine Menschen zu erleben – überwältigend. Schön, dass Sie uns am Geschehen und an Ihren Gefühlen so teilhaben lassen, das geht direkt unter die Haut…Wir wünschen allen einen guten Heimflug, ich erinnere mich auch noch gut an meinen ersten dramatischen Abschied, aber auch an die erste Dusche wieder zuhause (paradiesisch). Trösten Sie sich mit dem baldigen Wiedersehen im März – ich freue mich schon auf die Einladung zum Diaabend….
    Herzliche Grüße aus Baden-Baden

    Kristin Bischoff, Projektleiterin Eberhard-Schöck-Stiftung

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